Langstreckenjet Boeing 787 Dreamliner soll abheben
Die Austrian Airlines haben zwar keine Boeing 787 bestellt und sind intensiv mit Einsparungen und Kostensenkunkungen im Auftrag der Lufthansa befasst ;-) Trotzdem: Diese Nachricht interessiert jeden, der mit Airlines und Fliegerei zu tun hat.
Es ist soweit: Boeings 787 Dreamliner soll in wenigen Stunden zum ersten Mal abheben! Vor zwei Jahren hat Boeing seinen neuen Langstreckenjet 787 Dreamliner zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. 29 Monate und ein halbes Dutzend Projektverzögerungen später, ist das Flugzeug immer noch lediglich Boden-Fahrzeug :)
Ein sehr schnelles zwar – bei einem Hochgeschwindigkeits-Rolltest am Samstag schaffte das Flugzeug immerhin 240 Kilometer in der Stunde! Aber abgehoben hat bisher noch keiner der sechs Testjets.
Halten wir die Daumen. Nur das Wetter in Seattle kann einen Start noch verhindern.
Ryanair hat Appetit auf die Lufthansa
Reuters meldet überraschend dass Europas größter Billigflieger Ryanair Interesse an der Deutschen Lufthansa(LHAG.DE) signalisiert. "Wir sehen uns Lufthansa ernsthaft an", sagte Konzernchef Michael O'Leary am Dienstag. "Wir könnten sie fast mit Barmitteln kaufen." Ein Gebot sei in absehbarer Zeit allerdings nicht geplant. Lufthansa sei aber die einzige große Fluggesellschaft in Europa, für die Ryanair ein Gebot in Erwägung ziehe.
Ist der Verkauf der AUA an die Lufthansa der Beginn einer Odyssee für die Austrian Airlines?
Kostensenkung mit Verringerung des Luftwiderstandes bei Tragflächen
Mikrodüsen auf den Tragflächen könnten
Flugzeugen zu einem deutlich geringeren Luftwiderstand und damit auch zu
weniger Treibstoffbedarf verhelfen. Das behaupten Forscher der Universität
Warwick http://www.warwick.ac.uk . Das Grundprinzip
ihrer Innovation beruht auf hunderttausenden kleinen Löcher an der Oberfläche,
unter denen sich Luftkammern befinden. Im Flug führe das zu einem Effekt namens
Helmholz-Resonanz. "Es ist praktisch dasselbe, wie wenn man über einen
Flaschenhals bläst. Luft wird dabei in einen Hohlraum gepresst, in dem sich der
Druck erhöht. Dieser schiebt die Luft wieder nach außen und erzeugt dabei eine
Oszillation", erklärt Forschungsleiter Duncan Lockerby. Träger der
Forschung sind das Engineering and Physical Science Research Council und der
Flugzeughersteller Airbus.
"Etwa die Hälfte
des Luftwiderstandes eines Flugzeuges geht auf Reibungseffekte an der
Oberfläche zurück. Alle Maßnahmen, die die Reibung verringern, können daher
wesentlich zu geringerem Kerosinverbrauch und somit auch niedrigeren
Treibstoffkosten führen", so Lockerby. Die Mikrodüsen reduzierten den
Widerstand um bis zu 40 Prozent und den Kerosinbedarf um bis zu 20 Prozent. Die
Wirkung habe sich im Windkanal bestätigt, man habe jedoch bisher noch nicht
entschlüsseln können, was genau den Ausschlag für die niedrigere Reibung gab.
Die Lufthansa wartet, der AUA Deal ist in der Zielgeraden.