AUA

Hedgefonds Blacksmith Fund Ltd. klagt nach AUA-Übernahme


Ein unzufriedener Hedgefonds beschreitet den Gerichtsweg gegen die Lufthansa. Auf der turbulenten außerordentlichen Hauptversammlung (HV) der AUA am 16. Dezember 2009 hatten sich bereits Rechtsstreitigkeiten angekündigt.

Der Hedgefonds Blacksmith Fund Ltd. mit Sitz auf den Cayman Islands klagt gegen die Zwangsabfindung im Zuge der AUA-Übernahme durch die Lufthansa. Jene Kleinaktionäre, die das Lufthansa-Angebot von 4,49 Euro je Aktie nicht freiwillig angenommen hatten, wurden im Endeffekt mit einer Abfindung von 50 Cent je Aktie aus dem Unternehmen gedrängt.

Blacksmith will am Montag eine Anfechtungsklage beim Handelsgericht Wien dagegen einbringen, schreibt die "Presse". Grund ist nicht nur das niedrige Angebot sondern auch die Tatsache, dass die AUA ihren eigenen Aktienanteil von 3,45 Prozent nicht zu den "Squeeze-Out"-Bedingungen abgeben musste - eine Ungleichbehandlung der Aktionäre, wie der Fonds argumentiert.


AUA Aktie in Wien verliert am Mittwoch

geschrieben von bull in AUA, Airline, Austrian, Verkauf, Lufthansa, Angebot, Übernahme, Squeeze out - 13 Mai, 2009

Der Aktienkurs der Austrian Airlines AG steht an der Wiener Börse heute um 15 Uhr 20 mit einem Minus von 0,96 Prozent bei 4,12 Euro/Aktie. 
Mit dem Erreichen des 75-Prozent-Quote am Montag verlängerte sich die Frist für AUA-Aktionäre, ihre Papiere der Lufthansa anzubieten, um weitere drei Monate. Sollte die Lufthansa auf 90 Prozent der Anteile kommen, kann sie nach österreichischem Recht die verbliebenen freien Aktionäre zwangsweise abfinden. Das sogenannte Squeeze out beschreibt ein Verfahren, nachdem ein Mehrheitsaktionär, Kleinaktionäre mittels Barabfindung aus einem Unternehmen drängen kann.

Im Übernahmeangebot hatte Lufthansa bereits angekündigt, die AUA vollständig kaufen zu wollen.

 



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